Advent, Advent ein Lichtlein brennt, …. Ja, es ist wieder soweit. Die Adventszeit hat schon begonnen und damit das Warten auf Weihnachten. Die Kinder warten voller Sehnsüchte auf das Fest der … Liebe? Wohl eher auf das Fest der Geschenke. Die Erwachsenen sind gestresst und ständig mit der Frage beschäftigt, „habe ich wohl an Alles für das Fest gedacht?“ Nicht dass es am Ende noch enttäuschte Blicke oder noch schlimmer,  Tränen am Heiligen Abend gibt.

Auf was warten wir denn eigentlich, in dieser Adventszeit? Wen oder was erwarten wir?

Der Psalmbeter, dem der Monatsspruch entnommen ist, wartet auf Jahwe, seinen Gott. Rettung ist nötig und Gott ist der Einzige, der ihm noch helfen kann. Der Morgen steht für den Neubeginn. Der Morgen mit der aufgehenden Sonne bildet den Kontrast zur Nacht mit ihrer Dunkelheit. Er bedeutete das Ende der größten Gefahren und Bedrohungen für die Stadt.

Dies gilt auch für Menschen, die wie der Psalmbeter aus der Tiefe ihres Lebens zu Gott rufen. Die kleineren und größeren Sorgen, Nöte und Ängste, die uns den Schlaf rauben, werden überwunden.

Die Zuversicht ist, dass Gott sich uns über kurz oder lang wieder zuwenden und retten wird. Das hat Gott in Jesus Christus getan, der unsere Hoffnung ist. Wer sich IHM zuwendet, der wird gerettet werden.

Wenden wir uns also in dieser Adventszeit ganz bewusst Jesus Christus zu, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens.

Euer Pastor Rainer Eisen